ADAC Simson Cross Schletta

Allgemein Rennergebnisse 2011Veröffentlicht am 11. Oktober 2011

Zum vorletzten Lauf zur ADAC Sachsenmeisterschaft gingen am Wochenende in Schletta noch einmal zahlreiche Fahrer an den Start um Punkte, Ehre und Pokale zu erkämpfen. In der Open Klasse wurden insgesamt zwei Läufe gefahren und schon beim Training war klar, dass es eine große Schlamschlacht werden sollte. Das Wetter konnte sich den ganzen Tag nicht zwischen Regen und Sonnenschein entscheiden. Unser Fahrer Tommy Kahnt hatte in der Qualifikation die beste Zeit in den Acker gefräst und konnte im Rennen einen Holeshot herausfahren.  Die zwanzig Minuten Rennzeit lief alles glatt, die restlichen 2Runden musste er dann etwas vom Gas gehen, um nicht in Führung liegend zu stürzen, da die Strecke sehr tief und schmierig war.
Somit konnte er das erste Rennen der Klasse Open gewinnen.

Auch im zweiten Lauf verlief alles nach Plan, Pole Position und sofort nach Rennbeginn konnte sich Tommy vom restlichen Fahrerfeld absetzen. Der Motor lief wie das sprichwörtliche heisse Messer durch die Butter und die Konkurenz nicht den Hauch einer Chance gegen den LTM60. Alles lief glatt und so konnte er auch den zweiten Lauf für sich entscheiden und damit war der Tagessieg im Sack.

Das Team Rennen verlangte den Fahrern noch einmal alles ab. Der Schlamm auf dem Acker war inzwischen so tief, dass dadurch ständig das Vorderrad blockierte. Nach fünfzehn Minuten wurde der Lauf abgebrochen und der Acker wurde aus dem Streckenverlauf herausgenommen. Gestartet wurde dann fliegend in der alten Reihenfolgeund ab da lief es wieder rund. Am Ende der 90 Minuten Quälerei standen Tommy Kahnt und sein Teamkollege Steffen Wolf überglücklich auf dem obersten Treppchen.

Am Sonntag ging der Tommy beim Simson Cross in Maasdorf an den Start uns musste mit seinem LTM60 nach vielen Diskussionen in der Klasse Spezial fahren, wo sich zahlreiche Hubraummonster und wassergekühlte Motoren die Ehre gaben. Auch in diesem Rennen hatte er ganz klar die Nase vorn – wenn … ja wenn nicht 2 Runden vor Schluß der !Killschalter! einen Aussetzer gehabt hätte. Die sechs Minuten Reparaturzeit haben ihm den Sieg gekostet und so reichte es am Ende „nur“ für Platz vier. Aber das ist kein Grund traurig zu sein, denn Tommy hat einmal mehr gezeigt, dass er zu den Top Piloten der Szene zählt und sich vor niemandem verstecken muss.

Das Bild zeigt Tommy beim MX in Demmin 2011.

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