12 Stunden Rennen Dresden

Rennergebnisse 2011Veröffentlicht am 29. August 2011

Und wieder ist es vorbei….das Moped Langstreckenrennen in Dresden. Ein Wochenende voller Strecke, Wetter und Moped. Das Rennen wurde aufgrund der Witterungsverhältnisse um eine Stunde verkürzt so das nur noch 11h auf dem Programm standen.

(Tuning Klasse)

In der Tuning Klasse wird nach wie vor mit luftgekühlten, schlitzgesteuerten Simson Motoren gefahren. Unser Team war vertreten durch die Jungs von den ESC Dirtriders die bereits in den Vorjahren den Titel in dieser Klasse einfahren konnten und mit unserem RS 50 unterwegs sind. Der Motor vom Vorjahr wurde völlig unverändert wieder verbaut, was das Vertrauen zu unserer Arbeit unterstreicht. Neben dem Widrigkeiten des Wetters welche alle Teams hatten, mussten die Dirtriders auch mehrfach von der Strecke wegen Überholen während der Gelbphase und zusätzlich wurde von einem anderen Team ein Fahrzeugwechsel vermutet, was eine Kontrolle nach sich zog. Das war aber natürlich nur eine Vermutung die sich nicht bestätigt hat. Am Ende hat das Team nach 11h Rennzeit 7 Runden Vorsprung herraus fahren können und damit hat unser LT50RS das Dritte mal in Folge gewonnen. Es war auch gleichzeitig das 3. Mal das unser 50er RS bei diesem Rennen mitgefahren ist was diesen Rekord zusätzlich aufhellt.

Open Klasse

In der offenen Klasse waren wir nach der Bestzeit im Training erst einmal zuversichtlich gewesen. Allerdings war die Temperatur am Trainingsfreitag so hoch, dass man 20 min schnell fahren konnte und dann wurde es schon so anstrengend, das man bei diesen Verhältnisen schnell Probleme mit der Kondition bekommen hätte. Abends im Bettchen noch war es so warm, das man nicht wusste wohin mit dem ganzen Stoff der am Körper geklebt hat. Am nächsten Morgen wurde es dann viel kälter und er ganze Himmel zog sich zu.

Zum Start konnte ich (Jan) bereits nach ca. 3 Runden in Führung gehen und konnte in den darauf folgenden 2,5 Stunden 3 Runden Vorsprung auf das 2. platzierte Team heraus fahren. Nach ca 1,5h fing es auch an zu regnen. Dann fing das Moped an sich aus jeder Kurve zu verschlucken und es fühlte sich an, als ob der Tank leer wäre. Daraufhin haben wir den Tankstop inklusive Fahrerwechsel etwas vorgezogen. Der 2. Fahrer (Lando) hatte genau das selbe Problem, aber fuhr 3 Stunden durch und behielt unseren Vorsprung. Der 3. Fahrer (Simon) fuhr wieder raus und beim Wechsel haben wir versucht das Problem zu finden…aber keine Chance, das Moped fuhr einfach nur mies. Irgendwann kam er in die Box weil es so anstrengend war mit einem Moped zu fahren was sich aus jeder Kurve verschluckt, das wir suchen mussten…kurz gesucht, nichts gefunden, Fahrwerwechsel. Bis dahin waren wir auch noch auf Platz 1…dann ging es 1h weiter aber man hat Onks Körpersprache angesehen, das es massiv stressig war weil es einfach nicht zu fahren ging. Er hat dann noch 2 mal die Box besucht bis wir endlich das Problem gefunden haben…in der Schwimmerkammer befand sich feiner Sand, so viel davon das sich die Lehrlaufdüse zugesetzt hatte. Geregnet hatte es die ganze Zeit wie aus Eimern so das auf der einen Seite Schrauben eine Qual war und wir uns aber aufgrund unserer mittlerweile eher winzigen Chance auf einen Sieg dafür entschieden haben die Regenreifen zu montieren. Onk rollte raus und das Moped ging wieder wie ein heißes Messer durch die Butter 🙂

Das Feuerwerk, welches Onk dann die letzten 2h abbrannte, sorgte für viele öffene Münder und bei so mancher Frau hat der Hormonspiegel sicher einmal mehr das Maximum erreicht :-). Onk hat es geschafft mit einem richtig gehenden Motor mit den Regenreifen in 2h fast 9 Runden auf den Erstplatzierten heraus zu fahren, leider war der aber am Anfang von den 2 Stunden 14 Runden vorne was eben ein zu großer Abstand war. Am Ende ladeten wir auf Platz 4 direkt hinter unserem 2. Team was den ganzen Tag lang einen spitzen Job gemacht und in 11h nur 2 mal gewechselt hat!!! Deswegen waren wir froh wieder mit auf dem Podium zu sein, aber es ärgert uns das wir unser Potential nicht ausspielen konnten…

das Fazit, wiederkommen und besser machen. Wir freuen uns aufs kommende Jahr und sind gespannt was die anderen sich einfallen lassen um em Ende ganz vorne mit dabe zu sein.

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